FORSCHUNG

Der ausserordentliche Erfolg in der Behandlung von Kinder und Jugendlichen mit einer Krebserkrankung beruht auf der langjährigen Tradition klinischer Forschung.

Kinder und Jugendliche mit einer Krebserkrankung werden in der Schweiz gemäss dem neuesten Stand der medizinischen Wissenschaft behandelt. Jedem betroffenen Kind und Jugendlichen wird die wirkungsvollste Therapie bei kurzfristig und langfristig möglichst hoher Lebensqualität ermöglicht.

Um diesen hohen Standard zu erreichen, werden die onkologischen Patienten wenn immer möglich in einer qualitätskontrollierten, internationalen Therapiestudie behandelt. Dabei wird untersucht, ob eine neue medizinische Massnahme bei Patienten wirksam und sicher ist. Vereinzelt werden neue Medikamente eingesetzt, deren Einführung immer über mehrere Phasen (I bis IV) erfolgt und deren Durchführung gemäss strengen gesetzlichen Vorgaben und international gültigen Kriterien erfolgt. In gewissen Studien wird auch bereits untersucht, ob unter Erreichen derselben Prognose auf gewisse Therapieelemente (z.B. Strahlentherapie beim Hodgkin Lymphom) in definierten Situationen zwecks Minimierung von therapieassoziierten Spätfolgen verzichtet werden kann.

Nach Diagnosestellung werden Eltern und Patienten im Rahmen der  Besprechung der Therapie mit der Frage nach einer Teilnahme an der vorgeschlagenen Therapieoptimierungsstudie konfrontiert und müssen einen Informed consent (Einwilligungserklärung) unterschreiben, bevor mit der Therapie begonnen werden kann.