BEGLEITUNG

Jedes Jahr erkranken in der Schweiz rund 200 Kinder und Jugendliche neu an Krebs.
Krankheit und Behandlung bringen für die Betroffenen – Patient, Familie, soziales Umfeld und Mitarbeiter der medizinischen Abteilungen – vielfältige Belastungen mit sich. Lag früher das Ziel der Behandlung dieser Kinder und Jugendlichen hauptsächlich darin, das Überleben zu garantieren, so richtet sich in den letzten Jahren der Blick vermehrt auf Genesung und Rehabilitation bei Erhaltung der größtmöglichen Lebensqualität.

Heute sind psychosoziale Mitarbeiter (Psychologen, Musiktherapeuten, Sozialarbeiter, Pädagogen) an den 9 kinderonkologischen SPOG Zentren tätig. Sie beraten, begleiten, unterstützen und intervenieren. Sie geben den Betroffenen Anleitungen und therapeutische Hilfestellungen. Ihre Aufgaben liegen dabei in der Stützung der vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen sowie in der Bewältigung, Bearbeitung und Verhinderung von Belastungen und Problemen der Familien. Die Art der Hilfestellung orientiert sich dabei an den Erfordernissen, Bedingungen und Wünschen des Einzelnen und seines Umfeldes. Die psychosoziale Versorgung ist ein notwendiger und anerkannter Teil der Behandlung onkologisch erkrankter Kinder.